Den großen Knall verhindern: Essener Explosionsschutztage

Mittlerweile zum 13. Mal bietet das Haus der Technik vom 18. – 19. September 2019 mit den Essener Explosionsschutztagen zu den aktuell wichtigen Themen des Explosionsschutzes umfassende Informationen und Anregungen – nicht nur für Fachleute. Untermalt wird die Tagung wieder von einer umfassenden begleitenden Fachausstellung, auf der Hersteller und Dienstleister ihre neuesten Produkte präsentieren. Die praxisnahen Vorträge, jeweils mit anschließender Diskussion, geben nachvollziehbare Hilfen zur Umsetzung auch in Ihrem Betrieb, damit der „große Knall“ ausbleibt.

Video zu den 10. Essener Explosionsschutztagen

Aktuelle Informationen zu den 13. Essener Explosionsschutztagen

Zeitgemäße Antworten auf brennende Fragen: Essener Brandschutztage

Statistisch gesehen bricht etwa alle fünf Minuten in einem deutschen Unternehmen ein Feuer aus. Nicht selten hat das verheerende wirtschaftliche Folgen, die bis zur Insolvenz führen können – trotz Feuer- und Gebäudeversicherung. Vorbeugender Brandschutz kann somit gar nicht ernst genug genommen werden.

Wertvolle Aufklärungsarbeit leistet hier seit Jahren das Haus der Technik (HDT) – zum Beispiel mit seinen Essener Brandschutztagen, die 2018 bereits zum 19. Mal vom 13. bis 14. November stattfinden. Längst sind sie einer der wichtigen Branchentreffpunkte. Das Hauptaugenmerk liegt traditionell auf der besonderen Praxisnähe und der Umsetzbarkeit in den Betrieben – für ein deutliches Mehr an Sicherheit. Gleichermaßen typisch für die Essener Brandschutztage ist die begleitende Fachausstellung.

Video zu den 18. Essener Brandschutztagen

Aktuelle Informationen zu den 19. Essener Brandschutztagen (13. – 14.11.2018)

Essener Brandschutztage – Sat.1 berichtet

Zum inzwischen 18. Mal fanden die Essener Brandschutztage vom 14. bis 15. November 2017 wieder mit begleitender Fachausstellung und unter dem Motto „Informativ – spektakulär – aktuell“ statt. Die Redaktion von Sat.1 hat darüber berichtet.

Erneut hat das Haus der Technik in Kooperation mit namhaften Partnern und renommierten Referenten zu den derzeit wichtigen Themen des Brand- und Explosionsschutzes informiert und Fachleuten und Interessenten spannende Anregungen und umfangreiche Diskussionsmöglichkeiten geboten. Und wie immer lag das Hauptaugenmerk auf der besonderen Praxisnähe – der Umsetzbarkeit in den Betrieben für ein deutliches Mehr an Sicherheit.

Den Sat.1 Beitrag zu den Essener Brandschutztagen finden Sie hier.

Informationen zu den für den 13. bis 14. November 2018 angekündigten 19. Essener Brandschutztagen finden Sie hier.

12. Essener Brandschutztage – Der offizielle Film

Wie immer auf zwei Tage konzipiert, fanden auch die 12. Essener Brandschutztage am 23.-24. November 2011 erneut große Resonanz.

In Kooperation mit namhaften Partnern und renommierten Referenten lieferte das traditionell wichtige Branchenevent insgesamt rund 100 teilnehmenden Fachleuten und Interessenten umfassende Informationen und Anregungen zu den derzeit wichtigen Themen des Brand- und Explosionsschutzes.

Neben den Vorträgen und anschließenden Roundtable-Gesprächen mit Diskussionen, vertiefenden Analysen und Bearbeitungen von konkreten Beispielen, konnte auch die umfassenden begleitende Fachausstellung überzeugen, auf der Hersteller und Dienstleister ihre neuesten Produkte präsentierten.

Als Fazit haben die Essener Brandschutztage einmal mehr ihre Rolle als anspruchsvolles Forum für die Vermittlung wertvoller praxisnaher und nachvollziehbarer Hilfe zur Umsetzung in Betrieben unter Beweis gestellt. Das ist insbesondere auch angesichts der Tatsache begrüßenswert, dass die Bedeutung des Brandschutzes oft genug noch immer unterschätzt wird, wofür Unternehmen mitunter einen hohen Preis bezahlen.

 

 

Ankündigung:
17. Essener Brandschutztage im November 2016

Mittlerweile zum siebzehnten Mal finden die Essener Brandschutztage am 23.-24. November 2016 im Haus der Technik in Kooperation mit namhaften Partnern und renommierten Referenten (Praxisbeiträge von Brandversicherern, Feuerwehren, Universitäten und Herstellern) durchgeführt.

Weitere Informationen zu den 17. Essener Brandschutztagen finden Sie hier.

Lehrgang „Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten“

Das HDT schult nach aktueller vfdb-Richtlinie 12-09/01 : 2014-08 (03) und DGUV Information 205-003. 10 Unterrichtseinheiten am Tag dürfen nicht überschritten werden! Demnach muss der Lehrgang bei 64 Unterrichtseinheiten also mindestens 7 Tage dauern, verteilt auf zwei Wochen. Wer dies nicht erfüllt, schult nicht nach aktueller vfdb-Richtlinie!

Wir bieten den Kurs daher von Montag bis Freitag und am darauffolgenden Montag und Dienstag an. Der Samstag und Sonntag sind jeweils unterrichtsfrei. Nach bestandener Abschlussprüfung erhalten Sie ein Zertifikat „Brandschutzbeauftragter“. Unsere Lehrgänge zur Ausbildung von Brandschutzbeauftragten werden von Industrie, Feuerwehr, Versicherungen und Behörden anerkannt. Sie dürfen sich also nach Besuch unseres Lehrgangs Brandschutzbeauftragter nennen!

Das vom VBBD veröffentlichte Merkblatt zu den Mindestanforderungen der Brandschutzbeauftragten-Ausbildung finden Sie hier.

Zur Qualitätssicherung der Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten sind wir Mitglied im Verein der Brandschutzbeauftragten in Deutschland e.V. (vbbd) und in der Vereinigung zur Förderung des deutschen Brandschutzes (vfdb).

Aktuelle Termine zur Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten anzeigen

Von allen(!) anerkannt…

Der Begriff „Brandschutzbeauftragter“ ist nicht gesetzlich geschützt, daher auch nicht die entsprechende Ausbildung.

Unsere Lehrgänge zur Ausbildung von Brandschutzbeauftragten werden von allen anerkannt – Industrie, Feuerwehr, Versicherungen, Behörden…

Sie dürfen sich also nach Besuch unseres Lehrgangs Brandschutzbeauftragter nennen!


 

Das sagen unsere Teilnehmer

„Der Lehrgang war kompakt, herausfordernd und kurzweilig. Die Interaktion mit den Dozenten stimmte, die äußeren Rahmenbedingungen waren einwandfrei. Am Ende war das Fundament für die Arbeit eines Brandschutzbeauftragten gelegt. Ich kann den Lehrgang jederzeit weiterempfehlen.“

Konrad Heuer, GWDG, Göttingen
„Ein in vielerlei Hinsicht positives Feedback kann ich vom Seminar Brandschutzbeauftragter nur geben. Der Unterricht war immer sehr interessant und kurzweilig gestaltet. Vor allem der Bezug zwischen Theorie und Praxis anhand der vielen Beispiele sorgte dafür, dass der Seminarinhalt klar und verständlich vermittelt wurde. Als sehr angenehm empfand ich es, dass die Seminareinheiten von verschiedenen Referenten gehalten wurden, die zudem immer sehr gut auf die Fragen der Teilnehmer eingegangen sind. Neben der Theorie kam aber auch die Praxis nicht zu kurz; die aktive Teilnahme an einer Löschübung und die Besichtigung einer Feuerwehr – mit dem Blick hinter die Kulissen – waren sehr spannend. Auch die Organisation – vom Seminarraum bis zur Verpflegung – war gut. Erwähnenswert ist auch die gute Vorbereitung auf die abschließende Prüfung.“

Andrea Resch, Schmidt Gruppe
„Mir hat der Kursus zum Brandschutzbeauftragten sehr gut gefallen! Es wurden alle Themen zu einem guten Verständnis rüber gebracht. Das gesamte Umfeld, inkl. des praktischen Teils waren sehr gut organisiert und optimal in der Durchführung. Ich hoffe nochmal in das Haus der Technik zurückzukehren, um weitere Kurse zu besuchen.“

Frank Wunderlich, Vopak Dupeg Terminal Hamburg GmbH
„Den Lehrgang zum Brandschutzbeauftragten habe ich mit Freude absolviert und hatte während der 6-tägigen Schulungsdauer kein einziges Mal das Gefühl, etwas Unnötiges zu hören. Die Inhalte waren sehr praxisbezogen und wurden durch den dann folgenden praktischen Teil super ergänzt. Es wird zu Recht der Eindruck hinterlassen, dass das Thema Brandschutz sehr wichtig ist und leider in der Praxis oft viel zu kurz kommt.“

Robin Woiwode, ESSMANN GmbH
„Ich war im September 2012 zum Lehrgang „Brandschutzbeauftragter“ beim Haus der Technik. Die Kompetenz und Erfahrung der Dozenten sowie die Mischung aus theoretischem und praktischen Anteil machten diesen Lehrgang sehr interessant und kurzweilig.“

Stefan Finke, Kronoply GmbH
„Im Herbst 2003 sollte ich für meinen Arbeitgeber die Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten absolvieren. Es gab damals wohl einige Anbieter, aber die boten nur mehrwöchige Kurse an. Das Haus der Technik hatte als Vorreiter im Nahbereich Essen jedoch einen einwöchigen Kompaktkurs im Bildungsprogramm, der von meinem Arbeitgeber gebucht wurde. Der Kurs, ausgerichtet durch das Ing. Büro Voss, war sehr umfangreich in Theorie und Praxis, abgestimmt auf das wesentliche Know-how, was man als zukünftiger Brandschutzbeauftragter wissen sollte. Der Unterricht fand aufgeteilt auf mehrere Dozenten des Ing. Büro Voss von Montag bis Freitag von 08:00 -18:00 h statt. Das Highlight waren jeweils die Unterrichtseinheiten mit Herrn Voss, der uns als Schnellsprecher das geballte Grundwissen in gefühlten 20 Sätzen pro Minute um die Ohren haute. Die Prüfung absolvierten alle Teilnehmer mit Erfolg, mit einigen Kursteilnehmern bin ich bis heute in Kontakt. Als jährliche Fortbildungsmaßnahme ist eine Anmeldung zu den Essener Brandschutztagen, die auch durch das Ing. Büro Voss ausgerichtet werden, eine liebgewonnene Gewohnheit geworden. In familiärer Atmosphäre werden News rund um das Thema Brandschutz vermittelt.“

Volker Busch, Ruhrverband
„Alles prima.“

Gerold Müller, Gundermann Gebäudetechnik


Hintergrundinformationen

Brandschutz ist erst dann effektiv, wenn die baulichen und technischen Maßnahmen aufeinander abgestimmt sind und alle organisatorischen und personellen Brandschutzmaßnahmen realisiert wurden. Wenn nicht bereits durch die Behörde oder den Brandversicherer gefordert, ist die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten eine wichtige betriebliche Maßnahme. Von vielen deutschen Betrieben und Einrichtungen sind die Vorteile, welche die Anwesenheit eines Brandschutzbeauftragten bietet, klar erkannt worden.

Die Berufsgenossenschaft und die Vereinigung zur Förderung des deutschen Brandschutzes (vfdb) hatten ursprünglich die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten für Industrie-, Handwerks- und Transportbetriebe bei geringem Brandrisiko ab 250 Mitarbeitern, bei mittlerem Brandrisiko ab 175 Mitarbeitern und bei großem Brandrisiko ab 100 Mitarbeitern vorgeschlagen. Bürobetrieben und Verwaltungen wird ab 400 durchschnittlich im Betrieb anwesenden Personen die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten empfohlen. Bei Hotels, Gaststätten, Versammlungsstätten und Geschäftshäusern gilt die Empfehlung ab 250 und bei Krankenhäusern und Heimen ab 100 durchschnittlich anwesenden Personen. Teilweise verlangen die Behörden aber auch schon von Firmen mit 50 Mitarbeitern die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten!

Auch Brandversicherer fordern die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten im Einzelfall!

In der neusten Version der vfbd-Richtlinie verschwinden die o.g. Mitarbeiter-Zahlen wieder. Hier heißt es: „Brandschutzbeauftragte können grundsätzlich in jedem Betrieb oder jeder Einrichtung bestellt werden. In Betrieben mit erhöhter Brandgefahr oder aufgrund anderer gesetzlicher Forderungen können Brandschutzbeauftragte notwendig sein.“

Die Industriebaurichtlinie schreibt die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten vor für Betreiber eines Industriebaus mit einer Summe der Geschossflächen von insgesamt mehr als 5000 Quadratmetern.

Die Verkaufsstättenverordnung schreibt vor, dass der Betreiber einer Verkaufsstätte einen Brandschutzbeauftragten zu bestellen hat.

Ein Brandschutzbeauftragter wird vom Arbeitgeber schriftlich beauftragt.

In unseren Lehrgängen wird selbstverständlich auf die aktuelle Rechtslage eingegangen. Hier arbeiten wir auch eng mit den Feuerwehren Essen und Bochum zusammen, um den Qualitätsstand hoch zu halten! Eine Löschübung sorgt dabei für Praxisnähe.

Das Haus der Technik hat bisher weit über Tausend Brandschutzbeauftragte erfolgreich geschult!

Brandschutz-Update mit Begehung der VELTINS-Arena auf Schalke

Die ständigen Neuerungen im Brand- und Explosionsschutz machen es erforderlich, dass sich auch Brandschutzbeauftragte in regelmäßigen Zeitabständen weiterbilden und informieren.

Das Wissen und die Kenntnisse der Brandschutzbeauftragen werden bei der Tagesveranstaltung auf den neuesten Stand gebracht; über aktuelle rechtliche und technische Entwicklungen im vorbeugenden Brandschutz wird berichtet, die jüngsten Schadensereignisse werden analysiert und Maßnahmen abgeleitet. Mit der Thematik Brandschutzmanagement werden Sie mit der systematischen Vorgehensweise im vorbeugenden Brandschutz vertraut gemacht. Damit zusammenhängend wird die erforderliche Dokumentation im Brandschutz noch einmal durchgegangen. Die wesentlichen Aspekte eines Evakuierungskonzeptes werden Ihnen erläutert, und Sie erhalten einen aktuellen Überblick über die wichtigsten Adressen zum Brandschutz im Internet.

Die Veranstaltung ist eine Fortbildung für Brandschutzbeauftragte, richtet sich aber auch an alle Brandschutz-Verantwortliche aus Industrie, Handel und Verwaltung, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Leiter von Baubehörden, Versicherungsfachleute, Planungsingenieure und sonstige Interessenten.

Der nächste Termin unseres Brandschutz-Updates mit Begehung der VELTINS-Arena auf Schalke:

03.04.2017 in Essen

13.11.2017 in Essen

Weitere Orte und Termine unserer Weiterbildung von Brandschutzbeauftragten:

25. – 26.04.2017 in Bingen

30. – 31.05.2017 im Kloster Andechs

27. – 28.06.2017 in Koblenz

17. – 18.07.2017 in Konstanz

31.08. – 01.09.2017 in Timmendorfer Strand

am 25. – 26.09.2017 in Halle (Westfalen)

18. Essener Brandschutztage mit fachbegleitender Ausstellung:

14. – 15.11.2017 in Essen

Betrieblicher Brandschutz bei DuPont am Standort Wuppertal

DuPont Performance Coatings zählt zu den weltweit größten Lackherstellern. Diese strategische Geschäftseinheit von DuPont ist Marktführer bei Autoreparaturlacken und einer der größten Hersteller von Autoserien-, Pulver- und Industrielacken sowie digitalen Tinten.DuPont Performance Coatings beschäftigt weltweit ca. 12.000 Mitarbeiter und ist in 35 Ländern tätig.

Als Interviewpartner stand uns der Leiter Brandschutz / Werkfeuerwehr des Werks 2 in Wuppertal, Herr Dipl.-Ing. Andreas Kalker, Rede und Antwort zur Thematik „Betrieblicher Brandschutz“ bei DuPont Performance Coatings GmbH in Wuppertal.

Die Fragen für Brandschutzbeauftragter.de stellte Dipl.-Ing. Jens-Christian Voss, renommierter Brandschutzexperte und Leiter der Essener Brandschutztage.
Dipl.-Ing. Jens-Christian Voss: Ich freue mich, dass Sie die Zeit finden, mit uns über den betrieblichen Brandschutz in Ihrem Wuppertaler Werk zu sprechen. DuPont ist ja für jeden Fachmann in der Sicherheit ein Vorzeige-Unternehmen, bekannt ist aber nach außen doch das Allerwenigste.

Dip.-Ing. Andreas Kalker (lacht): Sie haben beim Rundgang durch unser Werk selbst einen Eindruck bekommen können, dass Sicherheitsmaßnahmen bei uns groß geschrieben und vor allem auch gelebt werden. Die niedrigen Zahlen bei Unfällen und Zwischenfällen sprechen für sich – und für unsere Maßnahmen.

Voss: Erzählen Sie uns gerne von den Bemühungen im betrieblichen Brandschutz.


Specials

Zusatzmaterial zum Interview: Check- und Prüflisten im Brand- und Explosionsschutz

Laden Sie unsere umfangreichen Check- und Prüflisten im Brand- und Explosionsschutz kostenlos als PDF-Datei.


Kalker: Der betriebliche Brandschutz stellt ja das Bindeglied zwischen vorbeugenden Brandschutz und dem abwehrenden Brandschutz dar. Er umfasst sowohl präventive Maßnahmen zur Brandverhütung als auch erste abwehrende Maßnahmen nach einer Brandentstehung, die durch unsere Betriebsangehörigen durchgeführt werden. Zu den präventiven Maßnahmen in unserem Werk gehören auch die Kontrolle des baulichen Brandschutzes (z.B. Wand- und Deckendurchbrüche), die Funktion der Feuerschutzabschlüsse und Feststellanlagen, monatliche Kontrollen der Feuerlöscher hinsichtlich ihrer Standorte und offensichtlichen Mängel, das Freihalten von Rettungswegen und natürlich die allgemeine Ordnung und Sauberkeit.

Voss: Wie werden diese Maßnahmen bei Ihnen durchgeführt und kontrolliert?

Kalker: Die genannten Maßnahmen erfolgen im Rahmen von Begehungen, den sogenannten „1st Party Audits“, die durch die Mitarbeiter in Verbindung mit den Vorgesetzten – sprich Schichtführern, Meistern und Produktionsleitern – in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden. Die festgestellten Mängel werden dann in einer zentralen Datenbank erfasst und kontrolliert. Die Kontrolle des anlagetechnischen Brandschutzes – Brandmeldeanlagen und Löschanlagen – erfolgt durch die Werkfeuerwehr, die Festlegung von Sicherungsmaßnahmen bei der Durchführung von gefährlichen Arbeiten (z.B. Heißarbeiten, Einstieg in Behälter und enge Räume) durch den Betreiber, Planer, Betriebsingenieur und die Werkfeuerwehr. Zu den abwehrenden Maßnahmen gehören auch die Bekämpfung von Entstehungsbränden, der Schutz der Mitarbeiter durch frühzeitige Gebäuderäumung bei Auslösung des Gebäuderäumungssignals, die Vollzähligkeitsmeldung der Mitarbeiter am Sammelplatz an die Sicherheitszentrale, die Betätigung des Gebäude-Not-Aus und die Einweisung der Werkfeuerwehr.

Voss: Wie gewährleisten Sie dieses umfassende Aufgabenpaket in der Praxis? Werden bei Ihnen regelmäßig Übungen durchgeführt?

Kalker: Um den betrieblichen Brandschutz durch die Mitarbeiter zu gewährleisten werden natürlich regelmäßig Schulungen mit praktischen Übungen durchgeführt. Für unseren betrieblichen Brandschutz ist es unerlässlich, alle Mitarbeiter des Unternehmens zu unterweisen. Schulungen helfen hierbei sowohl die notwendige Qualifikation für die ersten abwehrenden Maßnahmen zu erlangen, als auch eine Sensibilisierung der Mitarbeiter im Hinblick auf Brandprävention.

Die Ausbildung in der Handhabung von Feuerlöschern und Verhalten bei Feuer- und Gebäudealarm muss von jedem Werksangehörigen regelmäßig besucht werden. Hierbei erfolgt eine Einteilung nach der Gefährdung am Arbeitsplatz. Hierbei erfolgt die Schulung für Mitarbeiter der Produktion und Lagerbereiche jährlich, in Laborbereichen alle 3 Jahre und im Verwaltungsbereich alle 5 Jahre. Die Schulungsdauer beträgt 2 Stunden und enthält einen theoretischen sowie praktischen Teil auf dem internen Brandplatz. Die Schulung hat eine maximale Gruppengröße von 20 Mitarbeitern und wird von April bis November jeden Mittwoch – 2 Schulungen pro Tag – angeboten.

Durch die regelmäßigen Schulungen ist eine frühzeitige Brandbekämpfung von Entstehungsbränden in den Anlagen und Gebäuden durch geschulte Mitarbeiter gewährleistet.

Voss: Auf den 10. Essener Brandschutztagen im November werden Sie im Haus der Technik auch von speziellen Schulungsmaßnahmen für Brandschutzposten und Sicherungsposten bei Einsteigearbeiten berichten.

Kalker: Ja, wir führen Ausbildungen der Mitarbeiter zum Brandschutzposten und Sicherungsposten bei Einsteigearbeiten durch.Der Brandschutzposten beaufsichtigt Arbeiten nach unserer SHE-Richtlinie SHE-R-001 „Arbeiten mit Zündgefahren“ und überprüft die Einhaltung der vorgegebenen Sicherheitsmaßnahmen.

Um als Brandschutzposten eingesetzt zu werden, muss ein 1-Tages-Seminar mit festgelegten Grundlagen bei der Werkfeuerwehr besucht werden. Den Teilnehmern werden dabei neben den SHE-Richtlinien, der Brand- und Löschlehre und den Löschmitteln und Löschverfahren auch die Gefahren bei Schweiß-, Löt-, Brenn-, Trenn- und Schleifarbeiten, die Absicherung bei Arbeiten mit Zündgefahren, Aufbau und Wirkungsweise des Feuerlöschers, das Gasmessverfahren und die Alarmierung und die Alarmmittel praxisnah erläutert. Eine praktische Löschübung am Brandplatz gehört ebenso dazu.

Der Sicherungsposten in unserem Werk beaufsichtigt Arbeiten nach SHE-Richtlinie SHE-R-002 „Arbeiten in Behältern und engen Räumen“ und überprüft die Einhaltung der vorgegebenen Sicherheitsmaßnahmen. Um als Sicherungsposten eingesetzt zu werden, muss ebenfalls ein 1-Tages-Seminar mit festgelegten Inhalten bei der Werkfeuerwehr besucht werden:SHE-Richtlinien, rechtliche Grundlagen, Atmung und Atemgifte, Gewöhnungs- und Arbeitsübung mit Geräten, Einsatzhinweise bei Arbeiten unter Atemschutz, die Beaufsichtigung von Arbeiten unter Atemschutz und umluftunabhängige Atemschutzgeräte. Für das Seminar ist eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung – die Atemschutztauglichkeit nach G 26.3 – erforderlich. Das Seminar ist nach BGR 190 vorgeschrieben. Um die Qualifikation zu erhalten, ist für den Brandschutzposten der Besuch eines Auffrischungsseminars alle 3 Jahre und für den Sicherungsposten der Besuch eines Auffrischungsseminars jährlich erforderlich. Alle Brandschutz- und Sicherungsposten erhalten einen Ausweis mit Art der Ausbildung und Ausbildungs- bzw. Gültigkeitsdatum, damit die Eignung für den Einsatz an der Arbeitsstelle nachweisbar ist.

Voss: Das war sehr umfassend und interessant. Wie gehen Sie mit genehmigungspflichtigen Arbeiten konkret um? Sicherlich wird es auch bei Ihnen Arbeitsgenehmigungen geben.

Kalker: Am Standort Wuppertal regeln die SHE-Richtlinien SHE-R-001 bis SHE-R-007 das Verfahren für genehmigungspflichtige Arbeiten. Die dazugehörige Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung, die daraus resultierende Festlegung von Sicherheitsmaßnahmen gemäß dem allgemeinen Maßnahmenkatalog sowie das Berücksichtigen von evtl. notwendigen speziellen Arbeitserlaubnissen und die Bestätigung der Überprüfung durch die Unterschriftsberechtigten in der Freigabe machen in ihrer Gesamtheit das Verfahren für genehmigungspflichtige Arbeiten aus.

Diese Vorgehensweise soll sicherstellen, dass mögliche Gefahren im Vorfeld erkannt und durch geeignete Maßnahmen, sowohl organisatorischer wie auch technischer Art, ausgeschlossen werden. Dies soll dazu führen, dass Risiken bei jeder Art von Arbeiten insbesondere bei Abschalt-, Wartungs-, Reparatur-, Projekt- und Inbetriebnahmearbeiten an und in Anlagen eliminiert werden. Dieser Prozess wird unterstützt durch das Ausstellen einer Arbeitsgenehmigung nach dieser Richtlinie.

Für Arbeiten, die mit besonderen Gefahren wie Arbeiten mit Zündgefahren,Arbeiten in Behältern und in engen Räumen, Schachtarbeiten, Kern- und Tiefbohrungen, spezielle Gefahren (z.B. Arbeiten mit ionisierenden Strahlen) und dem Öffnen von Anlagen oder Systemen verbunden sind, ist grundsätzlich eine schriftliche Arbeitserlaubnis bei uns erforderlich. Hierin müssen anhand einer Gefährdungsbeurteilung die Gefahren aufgezeigt und die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zur Gewährleistung sicherer Arbeitsabläufe festgelegt werden.

Voss: Wie erfolgt die Dokumentation dieser Arbeiten bei Ihnen?

Kalker: Die Dokumentation erfolgt auf dem Formular „Arbeitsgenehmigung für nicht routinemäßige Arbeiten“. Das ist ein weißer Schein. Für Arbeiten mit besonderen Gefahren muss zusätzlich das Formular „Arbeitsgenehmigung“ (grüner Schein) ausgefüllt werden. Der „grüne Schein“ darf nur in Verbindung mit dem „weißen Schein“ verwendet werden. Eine alleinige Verwendung des „grünen Scheins“ ist nicht zulässig.

Voss: Herr Kalker, ich möchte mich auch im Namen der Leser bei Ihnen herzlich für die interessanten Ausführungen bedanken.


DuPont Performance Coatings

Allgemeines zum Standort Wuppertal

In den beiden Wuppertaler Werken produzieren gut 2.500 Mitarbeiter jährlich ca. 120.000 Tonnen Hightech-Lack und Kunstharzprodukte.

Im Werk 1 sind Laboratorien, Forschungseinrichtungen und die Verwaltung auf einer Fläche von ca. 5 ha ansässig.

Im Werk 2 ist die Produktion auf einer Fläche von ca. 27 ha mit den 3 Geschäftsfeldern:

  • DuPont Automotive Systems (Autoserienlack),
  • DPC Refinish (Autoreparaturlack),
  • DuPont Industrial Coatings (Industrielacke)

angesiedelt. Der Standort Werk 2 unterliegt, aufgrund der Kunstharzproduktion und bestimmter Rohstoffe für die Lackherstellung, der Störfallverordnung.

Auf Anordnung der Bezirksregierung Düsseldorf muss zur Gefahrenabwehr am Standort Wuppertal Werk 2 eine hauptberufliche Werkfeuerwehr mit einer Einsatzstärke von 9 Feuerwehrmännern (Gruppe 1:8) rund um die Uhr einsatzbereit sein.

Bedeutung des Arbeits- und Brandschutzes in deutschen Unternehmen

Von Dipl.-Ing. Jens-Christian Voss, Friedberg

Auszug aus dem Fachartikel, erschienen in: Technische Mitteilungen, 99. Jahrgang – Heft 3, 2006, S. 311 ff.
Bitte beachten Sie den Hinweis am Ende des Artikels.

Nicht zuletzt der schwere Unfall auf der Transrapid-Versuchsstrecke im Emsland mit 23 Toten oder die Gas-Explosion in der Nähe von Ansbach mit fünf Toten – beides im September 2006 -, auch die Brände an der Universität Würzburg (April 2006), bei Volkswagen in Baunatal (Mai 2006), auf der Bremerhavener Lloyd-Werft (August 2006) und der Mülldeponie in Wunstorf bei Hannover (August 2006) zeigen uns unsere „sicherheitstechnischen Grenzen“ auf und zeugen von einer Vielfalt und Gnadenlosigkeit, wie und wo Unfälle und Brände passieren können.

Um hier bessere Aufklärungsarbeit zu betreiben und Unternehmen zu systematischerem Arbeits- und Brandschutz anzuregen, hat sich mein Ingenieurbüro im Jahre 1999 der Idee verschrieben, Daten und Fakten aus den deutschen Unternehmen zu sammeln und systematisch auszuwerten.
(…)

Die Auswertung soll Sie informieren und ggf. anregen, aus guten Aspekten oder auch aus Fehlern anderer zu lernen.

Diesen Ausspruch hinsichtlich des Brandschutzes kennen Sie sicherlich: „Es entspricht der Lebenserfahrung, dass mit der Entstehung eines Brandes praktisch jederzeit gerechnet werden muss. Der Umstand, dass in vielen Gebäuden jahrzehntelang kein Brand ausbricht, beweist nicht, dass keine Gefahr besteht, sondern stellt für die Betroffenen einen Glücksfall dar, mit dessen Ende jederzeit gerechnet werden muss“, so das bekannte Rechtsurteil des Oberverwaltungsgerichts Münster aus dem Jahre 1987.

Aus den Auswertungen der Brandversicherer und der Berufsfeuerwehren wissen wir, dass Brände einen Schaden von durchschnittlich 125.000 € verursachen werden. Neben dem reinen Brandschaden müssen Sie aber mit drei- bis zehnmal höheren Folgekosten rechnen. Maßgeblich hierfür sind neben dem Löschwasserschaden und erhöhten Auflagen als Folge natürlich der Imageverlust und der Produktionsausfall.Großschadensereignisse, sprich Brände mit einem reinen Brandschaden größer 500.000 Euro (Millionenschäden in DM), ereignen sich ca. 200 pro Jahr in Deutschland, Brandtote sind jährlich (nur) zirka 700 zu beklagen.Eine nachdenklich stimmende Aussage ist der Prozentsatz der Insolvenzen betroffener Betriebe nach Großschadensereignissen – diese liegt bei 40 Prozent sofort nach Schadenereignis und bei insgesamt 70 Prozent im Laufe des Folgejahres. Sprich zwei Drittel deutscher Unternehmen werden Großschadensereignisse nach Bränden oder Explosionen betriebswirtschaftlich nicht „überleben“.

Übrigens: was gewerblich gilt, gilt für Sie privat auch.Jeden Tag gibt es in Deutschland 150 Wohnungsbrände – nicht alle müssen so katastrophal enden wie die bekannten Brände einer Obdachenlosen-Unterkunft in Halberstadt (Dezember 2005, 9 Tote) oder die Brandstiftung in einem Wohnhaus in Berlin-Moabit (August 2005, 8 Tote).Der durchschnittliche finanzielle Schaden beläuft sich dabei auf ca. 20.000 Euro. Der persönliche und psychische Schaden ist dagegen nicht bezifferbar.

Drei Fragen deshalb auch für zuhause:

  • Haben Sie zuhause Brandmelder?
  • Wussten Sie, dass der häufigste private Brandstifter (ungewollt) ein dreijähriges Kind ist?
  • Lassen Sie zuhause Kerzen unbeaufsichtigt brennen?

Dies ist für uns auch Anlass, seit 1999 systematisch deutsche Unternehmen hinsichtlich wesentlicher Aspekte des Arbeits- und Brandschutzes zu befragen. Der zweite Ansatzpunkt sind die hohen Unfallzahlen, die uns die Berufsgenossenschaften jedes Jahr von neuem präsentieren und klare Verbesserungspotenziale auszeigen sollten.

Mittlerweile haben wir 850 Unternehmen erfasst, die uns freundlich offen mit Informationen unterstützt haben.Die Ergebnisse sind teilweise verblüffend und geben uns Anlass, weiterhin verstärkt Werbung für die grundsätzlichen Maßgaben des Arbeits- und Brandschutzes zu machen. Denn Arbeits- und Brandschutz beginnt „an der eigenen Tür“.
(…)

Die Anzahl der Feuerlöscher ist von den Brandversicherern und von den Berufsgenossenschaften in Deutschland vorgeschrieben.Beim baulichen Brandschutz fallen insbesondere wiederholt auf, dass Brandwände nach Durchbrüchen nicht fachgerecht geschlossen und durch die Fachfirmen entsprechend gekennzeichnet werden.Die Gefährdungsbeurteilung ist mit dem Arbeitsschutzgesetz seit 1996 in Deutschland sogar gesetzlich gefordert. Sie ist ein ganz wesentliches Werkzeug für den systematischen Arbeitsschutz auch in Ihrem Unternehmen.Flucht- und Rettungspläne sind mit der Arbeitsstättenverordnung in Deutschland seit 1975 für die Unternehmen verpflichtet, wenn Lage, Ausdehnung und Art der Benutzung der Arbeitsstätte diese erfordern – und davon sind meiner Schätzung nach mindestens die Hälfte betroffen.
(…)

Brandschutzbegehungen sind von den Berufsgenossenschaften angeregt, mindestens alle zwei Jahre in deutschen Unternehmen durchzuführen. Es ist auf jeden Fall erst einmal Ihr eigenes Interesse, sich mit Ihren Brandgefahren und Brandlasten systematisch auseinander zu setzen. Idee: verbinden Sie Ihre jährliche Sicherheitsbegehung doch auch um die Aspekte des vorbeugenden Brandschutzes.Löschübungen sind in Deutschland spätestens seit Januar 2004 mit der neuen Unfallverhütungsvorschrift BGV A1 „Grundsätze der Prävention“ verpflichtet. Hier hat der Arbeitgeber eine ausreichende Zahl von Mitarbeiter (er bestimmt die Anzahl nach seinen betrieblichen Belangen natürlich selbst) in den Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen einzuweisen und üben zu lassen.Die erschreckende Tatsache, dass vier von fünf deutschen Unternehmen ihre Mitarbeiter im Arbeitsschutz nicht unterweisen, ist ja eine Tatsache, die uns bereits die Berufsgenossenschaften regelmäßig „angeprangert“ haben. Mit dem Nichtdurchführen von Unterweisungen versäumen Sie als Unternehmer eine ganz wesentliche und effektive Möglichkeit, auf Ihre Mitarbeiter im Arbeitsschutz Einfluss nehmen zu können. Seit Januar 2004 müssen in Deutschland alle Unterweisungen auch schriftlich festgehalten werden („If you didn´t document it, you didn´t do it“, sagt ein großes amerikanisches Unternehmen treffend).
(…)

Bei den Vorgesetzten im Unternehmen fängt der Arbeitsschutz an. Wenn dieser die wesentlichen Maßgaben des Arbeits- und Brandschutzes nicht kennt, kann es in seinem Unternehmen „nicht laufen“. Daher kann der Informationsfluss im Arbeits- und Brandschutz über den Vorgesetzten ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg sein.
(…)

Dass sich „schlecht gelebter“ Arbeits- und Brandschutz von den Vorgesetzten auf die Mitarbeiter übertragen würde, ist selbstverständlich. Mich persönlich ernüchtert z.B., dass nur etwa jeder achte Mitarbeiter weiß, bei welcher Berufsgenossenschaft sein Leib und Leben versichert ist – er weiß aber, wo sein Auto und seine Haustiere versichert sind.

Stellen Sie sich weiterhin vor, dass aufgrund eines schweren Unfalls oder eines Brandes die Rettungskette einzuleiten ist. Häufig wissen die Mitarbeiter nicht, wo das nächste Telefon ist. Dann wird automatisch die „112“ als Notrufnummer gewählt, die aus den Betrieben heraus häufig nicht zur Verbindung mit der Rettungsleitstelle führt. Bei der Ortsangabe werden dann unklare oder falsche Aussagen getroffen, und und und…

Begünstigt von der Stresssituation, der sich beim Notfall automatisch einstellt, möchte ich es Ihrer Phantasie überlassen, sich auszumalen, wie eine Rettungskette nun ablaufen würde (oder natürlich eher hoffentlich nicht). Die Rettungsleitstellen sagen uns übrigens, dass jede zweite Rettungskette falsch oder fehlerhaft durch den Anrufer eingeleitet wird. Die Berufsgenossenschaften satteln noch auf und sagen, dass jeder zehnte tödliche Arbeitsunfall – wenn richtig und rechtzeitig gemeldet worden wäre – nicht hätte tödlich verlaufen müssen.

Nach Aussagen der Brandversicherer ist der mögliche Löscherfolg durch Laien bei Entstehungsbränden übrigens mit 2/3 beziffert. Aber hängen die richtigen Feuerlöscher am richtigen Ort? Wissen Ihre Mitarbeiter, wo sich der nächste Feuerlöscher an seinem Arbeitsplatz befindet? Weiß der Mitarbeiter, wie der Feuerlöscher zu benutzen ist?Die traurigen Wahrheit finden Sie in den Befragungsergebnissen.


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